2021-06-10

Links vom 10.06.2021

  1. In Godelheim in Höxter in Nordrhein-Westfalen hat nun der erste Coworking Space der Stadt eröffnet. In einem ehemaligen SchulgebĂ€ude wurden sechs Coworking-ArbeitsplĂ€tze geschaffen, die von einem am Thema Coworking interessierten Verein verwaltet werden. Seit 2017 hatte sich eine Initiative, die spĂ€ter dann in den Verein aufging, mit den Möglichkeiten eines Coworking-Angebots in der Kleinstadt beschĂ€ftigt und diese Idee verfolgt [Quelle: Neue WestfĂ€lische - Höxtersche Kreiszeitung vom 09.06.2021, Seite 18, aufgerufen via VÖBB].

  2. Wie Evangelisch.de berichtet, hat die badische Landeskirche einen christlichen Coworking Space namens Â»Kairos13« in Karlsruhe in Baden-WĂŒrttemberg eröffnet. Unternehmerisch tĂ€tige Studierende können kirchliche RĂ€ume fĂŒr ihre GeschĂ€fte nutzen, wenn ihre Werte zu denen der Kirche passen — womit Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und Inklusion gemeint sind. Zuletzt haben sich immer öfters kirchlische Coworking Spaces gegrĂŒndet, auch hierzulande. Einen Überblick gibt die Website Â»Christliches Coworking«.

  3. Nach dem temporĂ€ren Coworking Space in der ehemaligen Grundschule in Greußen in ThĂŒringen, hat die CoWorkLand eG einen weiteren Coworking Space, diesmal mit einem PopUp-Container, in ThĂŒringen gestartet. Dieser steht fĂŒr einen Monat auf dem Marktplatz in Bad Tennstedt, wie die ThĂŒringer Allgemeine berichtet. Auftraggeber ist das gemeinsame Regionalmanagement des Unstrut-Hainich-Kreises, des KyyfhĂ€userkreises und des Landkreises NordthĂŒringen. Ein dritter Standort ist fĂŒr diesen Sommer geplant.

  4. Die Betreiber:innen des Coworking Spaces Â»Das Kreativnest« in Freilassing in Bayern wollen dieses aus privaten GrĂŒnden abgeben, berichtet das regionale Nachrichtenportal BGLand24. Das kommt selten vor, es wĂ€re aber eine sehr schöne Sache, wenn jemand den Coworking Space ĂŒbernimmt, damit dessen Coworking-Angebot auch vor Ort erhalten bleibt. Bei Interesse kann ich gerne einen Kontakt herstellen. Es ist der einzige Coworking Space in Freilassing. Am anderen Ufer der Saalach, in Salzburg, gibt es auch Coworking Spaces.

  5. Letzte Woche war ich in Salzwedel in Sachsen-Anhalt und habe interessierten BĂŒrger:innen Fragen zu Coworking beantwortet. Nach der Altmark Zeitung hat nun auch die Volksstimme darĂŒber berichtet. Es freut mich zu lesen, dass es auch bereits Nachfrage nach einem Coworking-Angebot vor Ort gibt. Inzwischen hat mich ein weiterer GrĂŒnder kontaktiert, der ein Coworking Space in der Stadt plant. Dies wĂ€re neben dem BĂŒrgermeisterhof und dem am 1. Juli startenden Coworking Space des Landkreises, die dritte Coworking-Option in Salzwedel.

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

Verein Höxter Nordrhein-Westfalen Neue WestfĂ€lische Kairos13 Kirche Karlsruhe Baden-WĂŒrttemberg Evangelisch.de CoWorkLand PopUp Bad Tennstedt ThĂŒringen ThĂŒringer Allgemeine Das Kreativnest Freilassing Bayern BGLand24 BĂŒrgermeisterhof Salzwedel Sachsen-Anhalt Volksstimme
2021-06-07

Links vom 07.06.2021

  1. In einem Gastbeitrag fĂŒr die MĂ€rkische Allgemeine zu VerĂ€nderungen in unserer Gesellschaft aufgrund der Corona-Pandemie, erwĂ€hnt der ehemalige Staatskanzlei-Chef Thomas Kralinski, dass es bald ein Coworking Space am Bahnhof in LĂŒbben in Brandenburg geben wird. Details zu dem Coworking-Angeboten nennt er nicht, aber Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass die Wista ĂŒberlegt, eine Art Coworking-Außenstelle des Berliner Technologieparks Adlershof in der Stadt zu eröffnen [Quelle: MĂ€rkische Allgemeine vom 07.06.2021, Seite 8, aufgerufen via VÖBB].

  2. Vergangenen Donnerstag war ich in der Hansestadt Salzwedel in Sachsen-Anhalt zu Gast und habe in einer offenen GesprĂ€chsrunde mit BĂŒrger:innen der Stadt ĂŒber Coworking gesprochen. Wie die Altmark Zeitung berichtet, sehe ich durchaus Potential fĂŒr ein Coworking Space in der Stadt, allerdings gibt es noch viele offene Fragen. Mit dem Altmarkkreis selbst, der ab 1. Juli ein eigenes Coworking-Angebot in der Stadt anbieten möchte, und dem Verein BĂŒrgermeisterhof e.V., gibt es sogar schon zwei Akteure, die Coworking-PlĂ€ne vor Ort verfolgen möchten.

  3. Diesen Donnerstag wird es eine digitale Infoveranstaltung auf dem LandesgartenschaugelĂ€nde in Ingolstadt in Bayern geben, in der ĂŒber Coworking in der Region informiert wird. Den Vortrag halten wird Hans-Peter Sander, GrĂŒnder des Â»Denkerhaus« in Dießen am Ammersee und Leiter des CoWorkLand-RegionalbĂŒros in Bayern. In seinem Artikel zur Veranstaltung berichtet der Donaukurier auch, dass es in Ingolstadt und in Pfaffenhofen bereits Coworking Spaces gibt, weitere in Neuburg und in EichstĂ€tt geplant sind. Eine beachtliche Dynamik in der Region.

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

Thomas Kralinski Wista LĂŒbben Brandenburg MĂ€rkische Allgemeine Altmarkkreis BĂŒrgermeisterhof Verein Salzwedel Sachsen-Anhalt Altmark Zeitung Hans-Peter Sander CoWorkLand Ingolstadt Bayern Donaukurier
2021-06-04

Links vom 04.06.2021

  1. Diesen Sommer organisiert das Regionalmanagement der drei Landkreise Unstrut-Hainich, Nordhausen und KyffhĂ€user, in Kooperation mit der CoWorkLand eG, drei temporĂ€re Coworking Spaces im Norden von ThĂŒringen. Diese Woche startete der Coworking Space in einer ehemaligen Grundschule in Greußen. Die ThĂŒringer Allgemeine berichtet, dass bereits die ersten Nutzer:innen das Angebot angenommen haben. Und die sind ĂŒberzeugt, dass ein Coworking-Angebot in Greußen auch ĂŒber den Test hinaus nachgefragt werden wĂŒrde.

  2. Die Kieler Nachrichten berichten ĂŒber eine Untersuchung der CoWorkLand eG, die das Potential fĂŒr mindestens 21 Coworking Spaces im Umland von Kiel in Schleswig-Holstein ermittelt hat. Dies liegt auch daran, dass durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitswelt auch immer mehr Angestellte mobil arbeiten können, wollen und dĂŒrfen. Im Artikel wird dazu die Unternehmensberatung EY zitiert, die davon ausgeht, dass rund 16 Prozent aller Arbeitnehmer:innen in Deutschland mobil in der NĂ€he ihres Wohnortes arbeiten wollen.

  3. In Schneverdingen in Niedersachsen steht gerade ein PopUp-Container der CoWorkLand eG, ĂŒber den die Walsroder Zeitung berichtet. Auch fĂŒr diesen temporĂ€ren Coworking Space sind die Landfrauen verantwortlich, wie zuletzt ja öfter im Osten von Niedersachsen und hier im Kanal immer wieder einmal Thema. Diesen Standort besuchte ĂŒbrigens letzte Woche auch der SPD-Bundestagsabgeordente Lars Klingbeil und berichtete darĂŒber im Anschluss auf seiner Facebook-Seite. Er zeigte sich von den Effekten durch so ein Coworking-Angebot begeistert.

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

PopUp CoWorkLand Greußen ThĂŒringen ThĂŒringer Allgemeine Kiel Schleswig-Holstein Kieler Nachrichten Schneverdingen Niedersachsen Walsroder Zeitung
2021-06-03

Links vom 03.06.2021

  1. Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung berichtet, dass der Kreisverband der Hildesheimer Landfrauen, in Kooperation mit der CoWorkLand eG, ab dem 13. Juni einen PopUp-Container auf dem Marktplatz in Bolzum in Niedersachsen aufstellen werden. Das Thema Coworking im lĂ€ndlichen Raum spielt fĂŒr die Landfrauen eine besondere Rolle, da viele Frauen in Teilzeit arbeiten, wofĂŒr sich nach Hannover oder Hildesheim zu pendeln noch weniger lohnt und das Homeoffice fĂŒr viele nun einmal nicht der optimale Arbeitsort darstellt.

  2. In Klein Denkte in Niedersachsen soll ebenfalls Coworking getestet werden. Ab September bieten zwei Familien und die WolfenbĂŒttler Landfrauen ein Coworking-Angebot in einem ehemaligen Schuppen eines alten Hofes an, schreibt die WolfenbĂŒtteler Zeitung. Dazu wird momentan gerade viel umgebaut. Insgesamt 220 mÂČ FlĂ€che werden hergerichtet, damit Coworking vor Ort erlebt werden kann. Ab 2023 soll dann dauerhaft der Coworking Space Â»Donnerburg15«, ein CoWorkLand-Mitglied, auf dem Hof eröffnen.

  3. Der Coworking Space Â»Nordhalben Village« aus Nordhalben in Bayern ist das 100. Mitglied der CoWorkLand eG geworden, berichtet der FrĂ€nkische Tag. Zwar wird die Genossenschaft immer noch vor allem in Norddeutschland verortet, inzwischen gibt es aber sogar RegionalbĂŒros der CoWorkLand eG in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Bayern und Baden-WĂŒrttemberg. Insgesamt gibt es CoWorkLand-Mitglieder in bereits zehn BundeslĂ€ndern. [Quelle: FrĂ€nkischer Tag Kronach vom 02.06.2021, Seite 12, aufgerufen via VÖBB].

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

CoWorkLand PopUp Bolzum Niedersachsen Hildesheimer Allgemeine Zeitung Donnerburg15 Klein Denkte WolfenbĂŒtteler Zeitung Nordhalben Village Nordhalben Bayern FrĂ€nkischer Tag
2021-05-31

Links vom 31.05.2021

  1. Im Sommer sind die PopUp-Container der CoWorkLand eG von April bis Oktober durchgehend gebucht. Am 6. August wird einer dieser temporĂ€ren Coworking Spaces in Lauenburg (Elbe) in Schleswig-Holstein aufgestellt werden, berichtet die Bergedorfer Zeitung. Damit soll im Auftrag der Stadt ermittelt werden, ob es einen Bedarf nach Coworking in der Kleinstadt gibt und das Konzept Coworking gleichzeitig den Menschen vorgestellt werden. Die Testphase könnte im Ergebnis zur GrĂŒndung eines Coworking Spaces in Lauenburg (Elbe) fĂŒhren [Quelle: Bergedorfer Zeitung vom 31.05.2021, Seite 19, aufgerufen via VÖBB].

  2. In Zeitz in Sachsen-Anhalt eröffnete nun in einem ehemaligen Modehaus der erste Coworking Space der Stadt, berichtet das Lokalmedium Zeitz Online. Betrieben wird der Coworking Space von einem lokalen Messebauunternehmen, das auf Montagearbeiten fĂŒr Ladenbauprojekte spezialisiert ist. Bis Ende des Jahres sollen 14 Coworking-ArbeitsplĂ€tze, ein Besprechungsraum und GemeinschaftsflĂ€chen entstehen. Eine Website scheint es noch nicht zu geben. Die im Artikel veröffentlichten Hintergrundinformationen vom BVCS sind, wie dieser â€șVerbandâ€č an sich, nichts als Bullshit. Es gibt hierzulande erst rund 700 Coworking Spaces.

  3. In Sittensen in Niedersachsen, zwischen Hamburg und Bremen gelegen, bietet der Unternehmer Steffen Stahlberg in seinem eigenen BĂŒro zwei zeitlich flexible Coworking-ArbeitsplĂ€tze an, berichtet das Nachrichtenportal nord24. Das klingt eher nach einer BĂŒrogemeinschaft als einem Coworking Space, aber beides kann Menschen helfen, nicht mehr jeden Tag pendeln oder einsam arbeiten zu mĂŒssen. Das mobile Arbeiten im BĂŒro bei Steffen Stahlberg kostet 13 Euro pro Tag (8 bis 18 Uhr). Die Gemeinde Sittensen fördert das Projekt und gibt den Nutzern einmalig 6,50 Euro als Zuschuss zum Coworking-Auftakt.

  4. Via LinkedIn habe ich von der GrĂŒndung des Â»ENERGY Coworking Space« auf dem Siemens Innovationscampus in Görlitz in Sachsen erfahren. Eine Pressemeldung dazu habe ich nicht gefunden. Betrieben wird der Coworking Space von der Leucht One GmbH, die fĂŒr Siemens bereits den Berliner Coworking Space Â»A32« verwaltet. Laut Karolin Gröschl, Head of Community Management bei Leucht One, richtet sich der Coworking Space mit WerkstĂ€tten, Laboren und Makerspaces an forschende Corporates, Startups und Institute, aber im Grunde ist jeder willkommen, um von dort zu arbeiten. Eine Website kommt auch noch.

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

PopUp CoWorkLand Lauenburg (Elbe) Schleswig-Holstein Bergedorfer Zeitung Zeitz Sachsen-Anhalt Zeitz Online Steffen Stahlberg Sittensen Niedersachsen nord24 ENERGY Coworking Space Siemens Görlitz Sachsen
2021-05-28

Links vom 28.05.2021

  1. Das Handelsblatt schreibt ĂŒber die Coworking-PlĂ€ne der Beratungsgesellschaft EY, die unter dem Namen Â»Landeplatz« bundesweit dezentrale Coworking-Lösungen fĂŒr Unternehmen schaffen möchte. Die Berater:innen wittern das ganz große GeschĂ€ft, wie vorgerechnet wird. Wenn Unternehmen ihre BĂŒroflĂ€chen um bis zu 30 Prozent reduzieren, sparen sie bis zu 1,8 Milliarden Euro. Mit bis zu 5.000 Coworking Spaces mit mindestens 35 ArbeitsplĂ€tzen, die um den Faktor 3 ĂŒberbucht sein sollen, möchte EY an dieses Geld. EY selbst werde dabei nicht als Vermieter oder Betreiber auftreten, sondern Â»die Prozesse lediglich ĂŒber die Plattform orchestrieren«.

  2. Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet ĂŒber den Coworking Space Â»Tink Tank«, den das Mitglied der German Coworking Federation (GCF), Lone Aggersbjerg, im Februar 2020 in Heidelberg in Baden-WĂŒrttemberg eröffnet hat. Doch obwohl damit die gesamte Betriebszeit innerhalb der Corona-Pandemie lag, hat es Lone geschafft, dass der rund 400 mÂČ große Coworking Space nun zu 70 Prozent ausgelastet ist. Dies ist aufgrund der pandemischen Ausnahmesituation eine beachtliche Leistung. Auch vor dem Hintergrund, dass es in Heidelberg bereits bis zu 18 Coworking Spaces gibt, es also nicht gerade an einem Coworking-Angebot mangelt.

  3. Die Umbauarbeiten im Coworking Space Â»BLOK O« in Frankfurt (Oder) in Brandenburg sind beendet worden, berichtet die MĂ€rkische Oderzeitung. Die ursprĂŒnglich nie im CafĂ© vorgesehene SB-Zone der Sparda-Bank, die nach einem halben Jahr Betrieb nachtrĂ€glich eingebaut wurde, ist damit nach zwei Jahren wieder aus dem CafĂ© verschwunden und befindet sich nun neben dem CafĂ©. Dadurch gibt es mehr flexible Coworking-ArbeitsplĂ€tze und abends Platz fĂŒr Events mit bis zu 100 Menschen. Außerdem wurde ein Besprechungsraum fĂŒr bis zu 18 GĂ€ste geschaffen. [Quelle: MĂ€rkische Oderzeitung vom 28.05.2021, Seite 16, aufgerufen via VÖBB].

  4. NĂ€chste Woche starten gleich zwei temporĂ€re Coworking Spaces im Norden von ThĂŒringen: zuerst in der ehemaligen Grundschule in Greußen und dann auch in einem PopUp-Container in Bad Tennstedt, wie die ThĂŒringer Allgemeine berichtet. Beide Coworking Spaces, sowie ein spĂ€ter im Landkreis Nordhausen startender Coworking Space (ebenfalls in einem Container), sind vom gemeinsamen Regionalmanagement des Unstrut-Hainich-Kreis, des KyffhĂ€userkreis und des Kreis Nordhausen beauftragt worden und werden von der CoWorkLand eG betreut [Quelle: ThĂŒringer Allgemeinevvom 27.05.2021, Seite 13, aufgerufen via VÖBB].

  5. In Warendorf in Nordrhein-Westfalen hat nun der erste Coworking Space der Stadt eröffnet, wie die WestfĂ€lischen Nachrichten berichten. Die zugezogene Mediendesignerin hat mit ihrem Â»buero inaoakley« ein Coworking-Angebot geschaffen, das sich auch andere SelbststĂ€ndige und Freelancer:innen aus der Region richtet, die sich vielleicht im Homeoffice isoliert fĂŒhlen bzw. dort keine optimalen Arbeitsbedingungen vorfinden.

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

EY Landeplatz Handelsblatt Tink Tank Heidelberg Baden-WĂŒrttemberg Rhein-Neckar-Zeitung BLOK O Sparda Bank Berlin eG Frankfurt (Oder) Brandenburg MĂ€rkische Oderzeitung PopUp CoWorkLand Bad Tennstedt ThĂŒringen ThĂŒringer Allgemeine Ina Oakley Warendorf Nordrhein-Westfalen WestfĂ€lische Zeitung
2021-05-26

Links vom 26.05.2021

  1. In Vreden in Nordrhein-Westfalen ist der erste Coworking Space der Kleinstadt im MĂŒnsterland entstanden. Frank Rohmann von der Atento Werbeagentur hat die obere, ungenutzte Etage seines Firmensitzes in ein Coworking-Angebot mit insgesamt vier ArbeitsrĂ€umen umgewandelt. Die MĂŒnsterland Zeitung berichtet, dass drei der vier RĂ€ume sofort voll belegt waren. So ein Hybrid ist nicht ungewöhnlich außerhalb einer Großstadt. Sie bieten auch Vorteile fĂŒr die das Angebot schaffende Unternehmen, in diesem Fall eine Werbeagentur, die sich dadurch auch einen Talentpool mit Freelancer:innen aus der Region im eigenen Coworking Space schaffen kann. Laut Alexander Jaegers, Leiter des CoWorkLand-RegionalbĂŒros in Nordrhein-Westfalen, gibt es damit nun 27 Coworking Spaces in der Region MĂŒnsterland. [Quelle: MĂŒnsterland Zeitung vom 26.05.2021, Seite 9, aufgerufen via VÖBB].

  2. Die Berliner Morgenpost berichtet ĂŒber die neue Beliebtheit des Landlebens — wieder einmal — und stellt in dem Zusammenhang das Â»Coconat« in Klein Glien, den Coworking Space im TGZ der Stadt Wittenberge (beide sind Mitglieder der CoWorkLand eG) und das Wohnprojekt Â»Hof PrĂ€dikow« im Osten von Berlin vor. Da diese drei Orte in Brandenburg schon tausende Male portrĂ€tiert wurden, gehe ich nicht nĂ€her auf den Artikel ein. Berliner:innen lieben es eben auch im Brandenburger Umland. Keine so neue Erkenntnis.

  3. In Bochum ist die Bar Â»Miss Hops« durch das MĂŒnchner Startup Two Stay in ein temporĂ€res Coworking Spaces umgewandelt worden, schreibt die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Es ist der erste Two-Stay-Standort im Ruhrgebiet. Von 8:30 Uhr bis 17:30 Uhr kann man fĂŒr 12 Euro am Tag in der Bar arbeiten, dann wird auf den Barbetrieb umgeschaltet. Neben Bochum gibt es weitere Two-Stay-Standorte in MĂŒnchen, Köln, Leipzig und NĂŒrnberg [Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Bochum) vom 25.05.2021, Seite 12, aufgerufen via VÖBB].

  4. Dass der Landpark in LauenbrĂŒck in Niedersachsen diesen Monat mit Hilfe der CoWorkLand eG ein temporĂ€res Coworking Space als PopUp betreibt, war schon einmal Thema hier im Telegram-Kanal. Die Rotenburger Kreiszeitung berichtet ĂŒber das Projekt und stellt anhand einer Nutzerin die Vorteile von Coworking im lĂ€ndlichen Raum vor, vor allem fĂŒr nun ins Homeoffice verbannte Pendler:innen, die zu Hause nicht die optimalen Arbeitsbedingungen haben [Quelle: Rotenburger Kreiszeitung vom 25.05.2021, Seite 13, aufgerufen via VÖBB].

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

MĂŒnsterland Vregen Nordrhein-Westfalen MĂŒnsterland Zeitung Rural Coworking Coconat Klein Glien Hof PrĂ€dikow PrĂ€dikow Wittenberge Brandenburg Berliner Morgenpost Miss Hops Two Stay Bochum Westdeutsche Allgemeine Zeitung Tierpark Landpark LauenbrĂŒck CoWorkLand Popup LauenbrĂŒck Niedersachsen Rotenburger Kreiszeitung
2021-05-21

Links vom 21.05.2021

  1. Nach Schleswig-Holstein, Bayern und Hessen (ĂŒber die Strategien dieser drei BundeslĂ€nder habe ich vor Kurzem auf meinem Blog berichtet) denkt nun auch das Land Nordrhein-Westfalen darĂŒber nach, Landesangestellte mobil arbeiten zu lassen, berichtet die Westdeutsche Zeitung. Heute wird es dazu im DĂŒsseldorfer Landtag eine Debatte geben, ob mit modernen Coworking Spaces vor allem auf dem Land attraktive ArbeitsplĂ€tze fĂŒr Mitarbeiter der Landesverwaltung geschaffen werden könnten. Laut dem gemeinsamen Antrag der CDU- und der FDP-Fraktionen soll geprĂŒft werden, ob RĂ€umlichkeiten und Infrastruktur von kommunalen Behördenstandorten dafĂŒr genutzt werden könnten und ob dezentrale ArbeitsplĂ€tze auch fĂŒr BeschĂ€ftigte von mittleren und kommunalen Behörden infrage kĂ€men. Aus meiner Sicht ist die Strategie des Landes Schleswig-Holstein besser, denn sie setzt auf die Nutzung der vorhandenen Cowokring Spaces im Bundesland und hilft diesen dadurch.

  2. In ThĂŒringen haben sich verschiedene Orte der Zusammenarbeit, sowohl Coworking Spaces als auch BĂŒrogemeinschaften und GrĂŒnder:innenzentren, zu einer gemeinsamen Initiative namens Â»Up ThĂŒringen« zusammengeschlossen. Wie die ThĂŒringer Allgemeine berichtet ist das Ziel des Netzwerks, GrĂŒnder:innen und Startups im gesamten Bundesland zu unterstĂŒtzen. Dem fĂŒr drei Jahre mit Bundesmitteln geförderten Projekt gehören auch zwei Mitglieder der CoWorkLand eG an, die noch in diesem Jahr jeweils ein Coworking Space in Heiligenstadt und in Altenburg eröffnen werden. SIe bereichern damit die ThĂŒringer Coworking-Landschaft rund um den Â»KrĂ€merloft« in Erfurt und den beiden Coworking Spaces Â»Leuchturm« und Â»Kombinat 01« in Jena.

  3. Gestern berichtete ich darĂŒber, dass die beiden CoWorkLand-Mitglieder Â»Wir bauen Zukunft« in Nieklitz und Â»Project Bay« in Lietzow auf RĂŒgen vom Land Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils 50.000 Euro als digitale InnovationsrĂ€ume im lĂ€ndlichen Raum ausgezeichnet worden. Die Ostsee-Zeitung berichtet aus diesem Anlass ĂŒber den im letzten Jahr gestarteten Coworking Space Â»Project Bay«, der auch ein Coliving-Angebot hat und zusammen mit der Handwerkerschaft der Region an einem Makerspace im Keller des GebĂ€udes arbeitet. In dem Artikel wird grob die GrĂŒndung des Â»Project Bay« nachgezeichnet und die Entwicklung mobiler Arbeit in jĂŒngster Zeit angesprochen [Quelle: Ostsee-Zeitung (RĂŒgen) vom 21.05.2021, Seite 15, aufgerufen via VÖBB].

  4. Der Coworking Space Â»Thinkfarm« in Eberswalde in Brandenburg hat nach einer Sanierung der RĂ€umlichkeiten wiedergeöffnet, berichtet die MĂ€rkische Oderzeitung. DafĂŒr kooperierten die beiden Betreiber:innen mit der stadteigenen Wohnungsbau- und Hausverwaltungs-GmbH (WHG) und haben innerhalb des Coworking Spaces das Â»Magnet« geschaffen, einen Treffpunkt fĂŒr soziale, ökologische und kulturelle Initiativen im Erdgeschoss des GebĂ€udes. Dies wird kein öffentliches CafĂ© werden, sondern nur den Mitgliedern des Coworking Spaces und bestimmten Gruppen, wie beispielsweise dem Mietertreff der WHG, zur VerfĂŒgung stehen [Quelle: MĂ€rkische Oderzeitung (Barnim Echo Eberswalde) vom 21.05.2021, Seite 13, aufgerufen via VÖBB].

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

Verwaltung mobile Arbeit Nordrhein-Westfalen Westdeutsche Zeitung Up ThĂŒringen ThĂŒringen ThĂŒringer Allgemeine Project Bay Makerspace Mecklenburg-Vorpommern Ostsee-Zeitung Thinkfarm Magnet Eberswalde Brandenburg MĂ€rkische Oderzeitung
2021-05-20

Links vom 20.05.2021

  1. Die beiden CoWorkLand-Mitglieder in Mecklenburg-Vorpommern, der Coworking Space Â»Project Bay« in Lietzow auf RĂŒgen und das Wohnprojekt Â»Wir bauen Zukunft« in Nieklitz wurden als digitale InnovationsrĂ€ume abseits der HochschulstĂ€dte ausgezeichnet. Beide erhalten jeweils 50.000 Euro vom Digitalisierungsministerium und vom Wirtschaftsministerium. Mit dem Preisgeld sollen die beiden Orte und jeweils eine halbe Personalstelle fĂŒr ein Jahr lang finanziell unterstĂŒtzt werden. Die Politiker:innen betonte bei der Preisverleihung die Bedeutung solcher Infrastruktur fĂŒr den lĂ€ndlichen Raum. [Quelle: Ostsee-Zeitung vom 20.05.2021, Seite 10, aufgerufen via VÖBB].

  2. In einem Radiobeitrag von Deutschlandfunk Kultur wurden drei unterschiedlich weit von Berlin entfernte Dörfer in Brandenburg vorgestellt und wie diese mit ihren jeweiligen Herausforderungen umgehen. Eines der Dörfer ist Großwudicke, wo letzten Oktober der Coworking Space Â»Die Waldstatt« eröffnet hat. Das CoWorkLand-Mitglied ist ein Beleg dafĂŒr, wie ein Coworking Space eine Dorfgemeinde bereichern kann. Auch die Beispiele von Tröbitz und von Prötzel, wo es mit dem Â»Hof PrĂ€dikow« ein alternatives Wohnprojekt gibt, sind tolle Beispiele dafĂŒr, wie wichtig sowohl engagierte Menschen als auch neue Ideen sind, um das Landleben zukunftstauglich zu gestalten.

  3. In Sachsen-Anhalt wurde noch nie ein Coworking Space direkt gefördert. Dies geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums des Landes auf eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Olaf Meister hervor. Dabei ist die Förderung von Coworking Spaces eine Vorhaben der Landesregierung gewesen, um die Digitale Agenda des Landes umzusetzen. Die in der Antwort genannten Digitalisierungsprojekte, mit denen das Wirtschaftsministerium meint Coworking zu unterstĂŒtzen, sind keine Coworking Spaces. Scheinbar fehlt es an einem VerstĂ€ndnis des Themas (und das 11 Jahre nach GrĂŒndung des ersten Coworking Spaces im Land).

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

CoWorkLand Project Bay Lietzow Wir bauen Zukunft Nieklitz Mecklenburg-Vorpommern Ostsee-Zeitung Landleben Rural Coworking Tröblitz Die Waldstatt Großwudicke Hof PrĂ€dikow Prötzel Brandenburg Kleine Anfrage Olaf Meister Förderung Sachsen-Anhalt
2021-05-19

Links vom 19.05.2021

  1. Ab dem 1. Juni wird es drei Monate lang an drei verschiedenen Standorten im Norden von ThĂŒringen temporĂ€re Coworking-Angebote geben. Den Auftakt macht ein PopUp-Coworking-Space in der ehemaligen Grundschule in Greußen im KyffhĂ€userkreis. Parallel dazu steht ein Coworking-Container in Bad Tennstedt im Unstrut-Hainich-Kreis. Den Abschluss bildet ein Coworking-Container im Landkreis Nordhausen, wie die ThĂŒringer Allgemeine berichtet. Wo dieser allerdings genau stehen wird, steht aber noch nicht fest. Verantwortlich fĂŒr die drei Standorte ist das Regionalmanagement NordthĂŒringen, das fĂŒr die Landkreise Unsrut-Hainich, KyffhĂ€user und Nordhausen zustĂ€ndig ist. Die drei temporĂ€ren Coworking-Standorte werden in Kooperation mit der CoWorkLand eG (Disclosure: Ich bin bei der Genossenschaft angestellt.) gemeinsam umgesetzt.

  2. Trotz mehrfacher Versuche mich fĂŒr das Digitalangebot der Lippischen Landes-Zeitung anzumelden, es gibt scheinbar einen Fehler mit dem Anmeldeprozess, war es mir nicht möglich diesen Artikel der Zeitung zu öffnen und zu lesen. Scheinbar hat das Coworking-Angebot des Â»BegaPark« in Dörentrup in Nordrhein-Westfalen Probleme. Das wĂ€re aber eine seltsame Feststellung, startete der Coworking Space erst vor einer Woche, wie auf der eigenen Website berichtet wird. Etwas frĂŒh also, um schon von Problemen zu sprechen, denn es braucht eine gewisse Anlaufzeit, gerade in lĂ€ndlichen Regionen, bis ein Coworking-Angebot entdeckt, verstanden und auch angenommen wird. Wie es dem im letzten Jahr gestarteten Â»Standort Kalletal« in Kalletal geht, kann ich aber nicht sagen, da sowohl die Facebook-Seite als auch die Website seit Monaten nicht aktualisiert wurden.

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

PopUp CoWorkLand Greußen Bad Tennstedt ThĂŒringen ThĂŒringer Allgemeine BegaPark Standort Kalletal Rural Coworking Dörentrup Kalletal Nordrhein_Westfalen Landes-Zeitung

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