2021-07-23

Links vom 23.07.2021

  1. Morgen eröffnet in FĂŒrstenwalde (Spree) im Osten von Brandenburg der erste Coworking Space der Stadt, berichtet die MĂ€rkische Oderzeitung. GrĂŒnderin des Â»Spree-Hub« ist das CoWorkLand-Mitglied Laura de Amorim, die die Idee fĂŒr ein Coworking-Angebot wĂ€hrend ihrer Elternzeit im letzten Jahr bekam. Seit Mai diesen Jahres hatte sie eine FlĂ€che und schuf darin 20 ArbeitsplĂ€tze. Von denen sind einige auch schon vor der morgigen Eröffnungsfeier an die ersten Coworking-Nutzer:innen vergeben [Quelle: MĂ€rkische Oderzeitung (Spree Journal FĂŒrstenwalde) vom 23.07.2021, Seite 13, aufgerufen via VÖBB].

  2. Das Hamburger Abendblatt meldet, dass der Coworking Space der Stadt Winsen in Niedersachsen im Oktober eröffnen soll. Der Â»Freiraum Winsen« wird in Kooperation zwischen der Stadt und dem Coworking Space Â»Freiraum LĂŒneburg« betrieben, der die Ausschreibung dafĂŒr gewonnen hat. Mit Fördergeldern des Projekts Â»ZukunftsrĂ€ume« unterstĂŒtzt das niedersĂ€chsische Regionalministerium den kommenden Coworking Space, der in einem ehemaligen Leprakrankenhaus unterkommt, mit bis zu 300.000 Euro [Quelle: Hamburger Abendblatt (Hamburg-Harburg) vom 20.07.2021, Seite 19, aufgerufen via VÖBB].

  3. Oha, das Serviced Office Â»Spaces«, welches zum Regus-EigentĂŒmer IWG gehört, schließt seinen erst Ende 2019 eröffneten Standort in Berlin-Neukölln. Angeblich liegt es auch an der Lage, denn Â»Kunden waren nicht bereit, ihre Mitarbeiter in speziellen Bezirk arbeiten zu lassen«, sagt Stefanie Luerken, Managerin der Regus Management GmbH, im GesprĂ€ch mit der Berliner Morgenpost. Das ĂŒberrascht, denn an den FlĂ€chen in der Alten Post waren auch andere Anbieter interessiert. Direkt daneben war angeblich auch lange ein Â»WeWork« geplant [Quelle: Berliner Morgenpost online vom 20.07.2021, aufgerufen via VÖBB].

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

Spree-Hub FĂŒrstenwalde (Spree) Brandenburg MĂ€rkische Oderzeitung Freiraum Winsen Winsen Niedersachsen Hamburger Abendblatt Spaces Berlin Berliner Morgenpost
2021-07-19

Links vom 19.07.2021

  1. In zwei kurzen Meldungen schreibt die Leipziger Volkszeitung, dass der Tourismus- und Gewerbeverein der Stadt Eilenburg in Sachsen ĂŒber ein eigenes Coworking Space nachdenkt. Nach einer erfolgreichen Zuzugkampagne, die junge Familie aus dem rund 20 Kilometer entfernten Leipzig als Zielgruppe hatte, werden nun Kreative aus der immer teurer werdenden Metropole angesprochen. In einem ersten Schritten sollen Bedarfe und WĂŒnsche an so ein Projekt bei BĂŒrger:innen und lokalen Unternehmen abgefragt werden [Quelle: Leipziger Volkszeitung (Delitzsch-Eilenburg) vom 19.07.2021, Seite 1 & 2, aufgerufen via VÖBB].

  2. Die LĂŒbecker Nachrichten berichten ĂŒber Neueröffnungen von LĂ€den in der Innenstadt von Eutin in Schleswig-Holstein, das zwischen Kiel und LĂŒbeck liegt — von da sind es jeweils rund 45 Kilometer in beide GroßstĂ€dte. Darunter ist auch ein Coworking Space, die die erst vor einem Jahr nach Eutin gezogene Marie Jung in der Stolbergstraße 17 eröffnen wird. Im August soll es mit bis zu acht Coworking-ArbeitsplĂ€tzen los gehen. Diese können sowohl dauerhaft als auch tageweise gebucht werden, was vor allem fĂŒr Pendler:innen Sinn macht [Quelle: LĂŒbecker Nachrichten (Ostholstein-SĂŒd) vom 17.07.2021, Seite 11, aufgerufen via VÖBB].

  3. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) in Deggendorf in Bayern bietet bis Ende 2022 fĂŒnf kostenlose Coworking-ArbeitsplĂ€tze im GrĂŒndungszentrum »ITC1« an, schreibt der Donau-Anzeiger. Dieses Angebot ist Teil des Projektes Â»Digitalisierung im Dialog« und soll Freiberufler:innen, Pendler:innen und auch Startups die Möglichkeit geben, diese Form des Miteinanders einmal kennenzulernen. Das ITC1 verfĂŒgt neben den Standards auch ĂŒber Videokonferenz- und Besprechungsecken sowie KreativrĂ€ume, die auch mitgenutzt werden dĂŒrfen [Quelle: Donau Anzeiger vom 17.07.2021, Seite 36, aufgerufen via VÖBB].

  4. Der ORF Niederösterreich hat einen sehr lesenwerten Beitrag ĂŒber Coworking im lĂ€ndlichen Raum Niederösterreichs verfasst, in dem sehr viele allgemeingĂŒltige Fakten zu dem Thema stehen. Besonders die Aussagen von Stefan Hackl, Manager der LEADER-Region Eisenstraße, kann ich Wort fĂŒr Wort unterschreiben. Die Erfahrungen, Lektionen und Strategien zu Rural Coworking Ă€hneln denen in anderen europĂ€ischen LĂ€ndern, weshalb es sich auch lohnt, mit der Situation in der Region Niederösterreich zu beschĂ€ftigen. Und auch dort spielt eine schnelle Internetgeschwindgikeit im lĂ€ndlichen Raum eine entscheidende Rolle.

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

Rural Coworking Eilenburg Sachsen Leipziger Volkszeitung Eutin Schleswig-Holstein LĂŒbecker Nachrichten Technische Hochschule Deggendorf Deggendorf Bayern Donau-Anzeiger Stefan Hackl Niederösterreich ORF
2021-07-16

Links vom 16.07.2021

Am Mittwoch wurde ein PopUp-Container der CoWorkLand eG in Visselhövede in Niedersachsen, wieder auf Initiative des örtlichen Landfrauenverbandes, eröffnet. In den nĂ€chsten dreieinhalb Wochen kann nun Coworking in der Kleinstadt am Westrand der LĂŒneburger Heide erlebt werden, berichtet die Rotenburger Kreiszeitung. Die ersten Nutzer:innen sind auch schon da, darunter ein 3D-Startup und ein Mitarbeiter des BĂŒrgermeisters (Quelle: Rotenburger Kreiszeitung vom 16.07.2021, Seite 19, aufgerufen via VÖBB).

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

CoWorkLand PopUp Visselhövede Niedersachsen Rotenburger Kreiszeitung
2021-07-15

Links vom 15.07.2021

  1. Gestern wurde der Coworking Space Â»Werkbank 32« in Mittweida in Sachsen eingeweiht, berichtet die Freie Presse. Zum Start kam auch der MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer, Regionalminister Thomas Schmidt, der Ostbeauftragte der Bundesregierung Marco Wanderwitz und der estnische Botschafter Alar Streimann. Keine normale GĂ€steliste zur Eröffnung eines Coworking Spaces. Der Coworking Space mit GrĂŒnderzentrum, seit Kurzem auch Mitglied der CoWorkLand eG, ist ein Projekt der ebenfalls genossenschaftlichen Volksbank Mittweida [Quelle: Freie Presse vom 15.07.2021, Seite 9, aufgerufen via VÖBB].

  2. Die Aalener Nachrichten berichten ĂŒber den Coworking Space Â»in:it coworking lab« in SchwĂ€bisch GmĂŒnd in Baden-WĂŒrttemberg, der von der kommunalen Wirtschaftsförderung betrieben wird. Coworking-Chefin Lauren Passler ist seit Oktober letzten Jahres fĂŒr den Coworking Space verantwortlich, nun aber, mit dem Ende ihres Studiums, auch Vollzeit fĂŒr das GrĂŒndungszentrum mit Coworking-Angebot zustĂ€ndig. Es gibt sechs Startups und vier Angestellte von Unternehmen in dem Coworking Space, sowie drei weitere GrĂŒndungen [Quelle: Aalener Nachrichten vom 15.07.2021, Seite 18, aufgerufen via VÖBB].

  3. Vor Kurzem habe ich dem Magazin Â»inperspective«, das sich mit moderner BĂŒroarchitektur und innovativen Arbeitswelten beschĂ€ftigt, habe ich ein Interview zur Zukunft des Coworking gegeben. Es ging um die Auswirkungen der Corona-Pandemie, Neue Arbeit, wie Unternehmen Coworking nutzen können und wie wir in zehn Jahren in Coworking-Umgebungen zusammen arbeiten werden. Ich bin erst gestern dazu gekommen, dieses Interview, das Hannes Hilbrecht mit mir fĂŒhrte, einmal in den sozialen Netzwerken zu teilen. Da das Feedback sehr positiv ist, interessiert es vielleicht auch den einen oder anderen hier im Telegram-Kanal.

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

Werkbank 32 Mittweida Sachsen Freie Presse in:it coworking lab SchwĂ€bisch GmĂŒnd Baden-WĂŒrttemberg Aalener Nachrichten Interview inperspective
2021-07-14

Links vom 14.07.2021

  1. Oha, wenn die Potsdamer Neueste Nachrichten ihren Artikel schon mit Â»Warten auf Sankt Oberholz« betitelt, scheint große Skepsis zu herrschen, ob der Coworking Space des St. Oberholz in Potsdam-Babelsberg in Brandenburg jemals richtig eröffnen wird. Die Anspielung auf Samuel Becketts absurdes TheaterstĂŒck Â»Warten auf Gordot«, der je bekanntlich niemals kam, ist wohl kein Zufall. Laut einer zitierten Mitarbeiterin des Unternehmens sind aber bereits die HĂ€lfte der TeambĂŒros vermietet. Nur der offene Arbeitsbereich und das CafĂ© in der ehemaligen Schalterhalle sind, zum Teil auch aufgrund des Lockdowns, weiterhin geschlossen. Ich freue mich schon sehr auf diesen Standort, der mir persönlich auch immer noch sehr am Herzen liegt, wie ich im letzten Jahr in einem Interview fĂŒr das Magazin Â»altstadtlust« erklĂ€rte [Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten vom 14.07.2021, Seite 8, aufgerufen via VÖBB].

  2. In DĂŒlken, einem Stadtteil von Viersen in Nordrhein-Westfalen, hat vor wenigen Wochen der Coworking Space Â»Coffice« eröffnet, schreibt die Westdeutsche Zeitung. Nicole und Mark Kitschen grĂŒndeten den Coworking Space, nachdem sie keinen in ihrer NĂ€he gefunden hatten und Nicole nicht mehr nach Köln pendeln wollte. Die Stadt Viersen unterstĂŒtze sie mit Hilfe des Sofortprogramms des Landes zur StĂ€rkung der InnenstĂ€dte. Die GewerbeflĂ€che ist von der Stadt angemietet und zwei Jahre lang fĂŒr nur 20 Prozent der Grundmiete plus Nebenkosten an die Coworking-Betreiber:innen untervermietet. Es gibt insgesamt vier ArbeitsplĂ€tze und eine KĂŒche mit Terrasse. Die ersten Nutzer:innen gibt es schon, unter anderem Handwerker und ein aus dem Homeoffice geflĂŒchteter Angestellter, der remote fĂŒr ein Unternehmen in Berlin arbeitet [Quelle: Westdeutsche Zeitung vom 14.07.2021, S. 25, aufgerufen via VÖBB].

  3. Bereits zum fĂŒnften Mal testet der Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein, diesmal in Niendorf, Coworking mit den PopUp-Containern der CoWorkLand eG. Ein Grund dafĂŒr sind die positiven Erfahrungen in den bisherigen Test-Standorten, schreibt das Hamburger Abendblatt. In Nienburg wird das Projekt von Sandra Schink unterstĂŒtzt. Sie hat dafĂŒr ein den Coworking-Container begleitendes Programm entwickelt. Gerne möchte sie nach dem temporĂ€ren Coworking-Projekt das Thema dauerhaft im Ort verankern. DafĂŒr sucht sie momentan ein passendes GebĂ€ude. Was die Digitalisierung angeht, bietet Niendorf beste Voraussetzungen, sagt Sandra Schink im Artikel: â€șWir haben hier einen Breitband-Internetzugang, der besser ist als vielerorts in Hamburg.â€č Ich drĂŒcke ihr die Daumen [Quelle: Hamburger Abendblatt - Kreis Stormarn vom 14.07.2021, Seite 18, aufgerufen via VÖBB].

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

St. Oberholz Potsdam Brandenburg Potsdamer Neueste Nachrichten Coffice DĂŒlken Viersen Nordrhein-Westfalen Westdeutsche Zeitung CoWorkLand PopUp Niendorf Schleswig-Holstein Hamburger Abendblatt
2021-07-12

Links vom 12.07.2021

Die MĂŒndener Allgemeine berichtet ĂŒber die Umbauarbeiten des Coworking Spaces Â»Neue Denkerei« aus Kassel in Hessen. Ich war bei der Eröffnung des 2018 gestarteten Coworking Spaces dabei, der damals quasi nur aus einer 200 mÂČ großen Halle bestand. Das ist zwar ideal fĂŒr flexibles Coworking im offenen Bereich und Events, verhindert aber weitere Coworking-Produkte wie beispielsweise kleinere Workshop-RĂ€ume. Durch den Ausbau auf nun 400 mÂČ hat sich der Coworking Space, deren GrĂŒnder:innen auch in der German Coworking Federation (GCF) engagiert sind, nahezu verdoppelt. Der neue Platz im ersten Stock des GebĂ€udes wird fĂŒr zwei Workshop-RĂ€ume und einen fĂŒr Meetings, schallgeschĂŒtzte Webkonferenz-Zellen und eine GemeinschaftsflĂ€che genutzt. Dadurch soll das GeschĂ€ftsmodell um Moderationen von Online-Veranstaltungen, aber auch Beratung zum Thema Coworking, erweitert und die AbhĂ€ngigkeit vom Umsatz auf der FlĂ€che verringert werden. Eine gute Entscheidung nach den Erfahrungen der Corona-Pandemie [Quelle: MĂŒndener Allgemeine vom 12.07.2021, Seite 2, aufgerufen via VÖBB].

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

Neue Denkerei Kassel Hessen MĂŒndener Allgemeine
2021-07-11

Links der 27. Kalenderwoche

  1. Vor Kurzem war ich in Baruth (Mark) im SĂŒden von Brandenburg unterwegs, um mir das ehemalige SchulgebĂ€ude der Stadt anzuschauen. Der das GebĂ€ude nutzende Verein Â»Baruther Raum fĂŒr Innovationskultur«, kurz BRIK, ist seit Kurzem Mitglied der CoWorkLand eG und plant dort bereits im nĂ€chsten Monat ein Coworking Space mit offenem Arbeitsraum und einem Workshop-Raum zu schaffen. Die MĂ€rkische Allgemeine berichtet ĂŒber das Vorhaben und stellt den in seinen AktivitĂ€ten sehr breit aufgestellten Verein in einem PortrĂ€t vor [Quelle: MĂ€rkische Allgemeine - JĂŒterboger Echo vom 05.07.2021, Seite 17, aufgerufen via VÖBB].

  2. Die Ostsee-Zeitung berichtet ĂŒber ein paar der laut dem Artikel 18 Coworking Spaces in Mecklenburg-Vorpommern. Auch wenn ich nach meiner ZĂ€hlung nur auf 12 Coworking Spaces komme, am Ende alles eine Frage der Definition, was ein Coworking Space ist und was nicht, finde ich es super, dass die Zeitung extra eine Coworking-Karte mit Google Maps gebaut hat, um die Coworking Spaces im Land sichbar zu machen. Ein paar Coworking-Angebote werden im Artikel genauer vorgestellt und auch ein paar Betreiber:innen kommen zu Wort, vor allem wenn es um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die regionale Coworking-Szene geht.

  3. Die Lausitzer Rundschau hat Caron Pomp von der Brandenburgischen Technische UniversitĂ€t Cottbus-Senftenberg zum Thema Coworking in der Lausitz interviewt. Der studierte Energie- und Umweltökonom berichtet, dass das Thema in der Region im Osten von Sachsen angekommen ist, es aber noch viel Entwicklungspotential gibt. Laut Pomp erkennen auch immer mehr Kommunen und Wirtschaftsförderungen das Thema als einen wichtigen Teil der Daseinsvorsorge. Als ein Beispiel fĂŒr ein Coworking Space nennt er das Â»Dock3« in Spreetal. In meiner Datenbank ostdeutscher Coworking Spaces finden sich aber noch mehr Beispiele.

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

BRIK CoWorkLand Baruth (Mark) Brandenburg MĂ€rkische Allgemeine Karte Mecklenburg-Vorpommern Ostsee-Zeitung Caron Pomp Interview Dock3 Lausitz Sachsen Lausitzer Runschau
2021-06-26

Links der 25. Kalenderwoche

Die gesamte letzte Woche bin ich nicht dazu gekommen, die Linktipps in gewohnter Art und Weise zu machen. Manchmal fĂŒhlte ich mich nicht wohl genug, was vor allem am wechselhaften Wetter lag, ein anderes Mal hatte ich wichtige Termine und berufliche Reisen zu erledigen, weshalb ich nicht dazu kam. Das tut mir sehr leid und deshalb gibt es jetzt hier die interessantesten Linkstipps der vergangenen Woche auf einmal.

  1. Noch steht es nicht fest, dass die Hansestadt Osterburg in Sachsen-Anhalt selber ein Coworking Space grĂŒnden wird, aber da ich die Idee gut finde, diesen in Kombination mit einem Caravan-Stellplatz zu realisieren und der Förderantrag dafĂŒr auch schon die erste Runde genommen hat, möchte ich auf diesen Artikel der Volksstimme hinweisen, die ĂŒber das Vorhaben berichtet hat. Es wĂ€re der erste Coworking Space in der Stadt, die jedoch in einer Region mit einer stetig wachsenenden Dynamik bei dem Thema Coworking liegt, wie ich in meinem monatlich erscheinenden Newsletter zu Coworking in Sachsen-Anhalt aufzeige.

  2. Im Wirtschaftsblog der Marketinggesellschaft der Hansestadt Hamburg ist ein lesenwerter Artikel ĂŒber einen Teil der Coworking-Szene in Hamburg erschienen. Es werden unter anderem das Â»betahaus«, das Â»Beehive« und der feministische Coworking Space Â»eeden« vorgestellt, aber auch die Entwicklung hin zu Corporate Coworking, die in GroßstĂ€dten schon weiter fortgeschritten ist als anderswo. Alle sehen die Entwicklung in der nahen Zukunft, trotz der Schwierigkeiten wĂ€hrend der letzten anderthalb pandemischen Jahren, als sehr positiv an. Sie alle setzen aber ihre Hoffnung vor allem auf mehr Coworking nutzende Unternehmen.

  3. In Oldenburg in Niedersachsen hat das lokale Unternehmen Â»Core« einen gleichnamigen Coworking Space auf ĂŒber 1.480 mÂČ mit insgesamt 151 Coworking-ArbeitsplĂ€tzen geschaffen, berichtet die Nordwest-Zeitung. Bisher gab es nur kleinere Coworking-Angebot in der Stadt mit nicht mehr als ein Dutzend ArbeitsplĂ€tzen. Dem Foto im Artikel nach zu urteilen, kann der Coworking Space starten und eine Meldung von Ende April behauptete dies auch schon, aber er scheint noch nicht offen zu sein, zumindest liest sich das so im Artikel und ab wann das der Fall sein wird, steht leider nicht da. Vermutlich muss man einfach mal vorbeifahren.

  4. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Gifhorn in Niedersachsen wird im Herbst einen eigenen Coworking Space eröffnen. DarĂŒber gab es bereits Mitte April erste Berichte. Die Gifhorner Runschau schreibt nun, dass das zukĂŒnftige Angebot bereits auf Nachfrage trifft. Mehrere Unternehmen haben bereits Interesse an dem Coworking Space bekundigt. Da dieser sich noch in der Planungsphase befindet, können och Impulse der potentiellen Nutzer:innen berĂŒcksicht werden. Die Fördermittel fĂŒr die Schaffung des Coworking Spaces sind bereits beantragt [Quelle: Gifhorner Rundschau vom 21.06.2021, Seite 26, aufgerufen via VÖBB].

  5. Der NDR hat mit seiner Sendung Nordtour auch Halt im Â»LandPark LauenbrĂŒck« in LauenbrĂŒck in Niedersachsen gemacht und dessen Coworking-Angebot im TV-Beitrag vorgestellt. Sehr sehenswert, mitten in diesem weitlĂ€ufigen Natur- und Tierpark zu arbeiten, aber auch die Zeit fĂŒr Erholung zu nutzen. Anders als im Beitrag genannt, kostet ein Coworking-Tagesticket inklusive Parkeintritt nur 25 Euro. Der LandPark ist ĂŒbrigens Mitglied in der CoWorkLand eG.

Zum Ende noch vier kurze Meldungen zum Thema Coworking:

  • Der Weser-Kurier schreibt, dass verschiedene Expert:innen glauben, dass Homeoffice und mobiles Arbeiten auf dem Land das Zeug zu einem MassenphĂ€nomen hat, wovon vor allem der lĂ€ndliche Raum profitieren wĂŒrde.

  • Diese These erklĂ€rt ebenfalls der Weser-Kurier am Beispiel des Coworking Space Â»Tokunft Hus« in BĂŒcken in Niedersachsen, einer Alternative zum Homeoffice und potentieller Ort fĂŒr mobile Arbeit auf dem Land.

  • Zum 1. September hin eröffnet der Coworking Space Â»das otto« in Neuburg in Bayern, schreibt die Augsburger Allgemeine. Das CoWorkLand-Mitglied baut dafĂŒr die ehemaligen RĂ€umlichkeiten einer Lokalzeitung um.

  • In Stockstadt am Main, ebenfalls in Bayern gelegen, bietet die evangelische Kirchengemeinde Coworking im Gemeindehaus an, schreibt die Echo-Zeitung. Zielgruppe sind vom Homeoffice frustrierte Pendler:innen.

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2021-06-19

Links vom 19.06.2021

  1. Die Ostsee-Zeitung berichtet ĂŒber die Coworking-Szene in Mecklenburg-Vorpommern und erwĂ€hnt dabei den Â»Project Bay« in Lietzow auf RĂŒgen, den Â»Makerport« und die Â»Orangery« in Stralsund, sowie Â»cowork« in Greifswald und den Â»Kulturpseicher« in UeckermĂŒnde. In der Bewertung der Chancen fĂŒr Coworking durch die Corona-Pandemie hĂ€ufen sich dann ein paar Denkfehler. So gibt Peter FĂŒrst vom Â»Makerport«, was kein Coworking Space ist, zu bedenken, dass Coworking im Gegensatz zum Homeoffice Zusatzkosten verursacht, aber vergisst dabei, dass diese nicht die Arbeitnehmer:innen bezahlen sollten, sondern die Unternehmen, was in einem Recht auf mobile Arbeit — hĂŒstel 
 Hubertus Heil 
 hĂŒstel — geregelt werden könnte. Auch fehlen noch viele einzelne Angestellte, da wir in Deutschland eine PrĂ€senzkultur haben, die erst ĂŒberwunden werden muss. Das Thema jetzt schon deshalb abzuschreiben, ist meines Erachtens verfrĂŒht [Quelle: Ostsee-Zeitung vom 19.06.2021, Seite 14, aufgerufen via VÖBB].

  2. Der Verbund von StĂ€dten im Götzschtal in Sachsen hat fĂŒr die GrĂŒndung von Coworking Spaces eine Förderung von 120.000 Euro ĂŒber einen Zeitraum von zwei Jahren erhalten, berichtet die Freie Presse. Bisher gibt es nur eine Projektskizze, die scheint aber ĂŒberzeugt zu haben. In Zusammenarbeit mit einem nicht benannten Unternehmen, das auf Coworking spezialisiert sein soll, wird erst einmal der Bedarf und mögliche Standorte analysiert werden. Ziel soll die GrĂŒndung von zwei Coworking Spaces mit jeweils fĂŒnf ArbeitsplĂ€tzen sein.

  3. In Bayreuth in Bayern haben sich drei Startups zusammengetan und gemeinsam BĂŒroflĂ€che angemietet, die sie aber auch in Form eines Coworking Spaces anderen SelbststĂ€ndigen und Freelancer:innen zugĂ€nglich machen möchten, schreibt der Nordbayerische Kurier. Sie sehen ihr Coworking Space als nĂ€chsten Schritt zum GrĂŒndungszentrum der Hochschule und nicht als eine Konkurrenz. Ein Namen oder eine Website scheint das neue Coworking-Angebot (noch?) nicht zu haben. Es mĂŒsste sich aber in der Bayreuther Rathstraße 19 befinden.

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

Project Bay Lietzow Makerport Orangery Stralsund cowork Greifswald Kulturspeicher UeckermĂŒnde Mecklenburg-Vorpommern Ostsee-Zeitung Götzschtal Sachsen Freie Presse Bayreuth Bayern Nordbayerischer Kurier
2021-06-16

Links vom 16.06.2021

  1. Die Braunschweiger Zeitung berichtet ĂŒber die Coworking-Orte in Braunschweig und im Umland der Stadt im Osten von Niedersachsen. Dazu gehören die Coworking Spaces Â»ZeitRaum«, Â»Trafo-Hub«, Â»DenkRaum« und Â»BLUEworking« in Braunschweig, sowie der Coworking Space Â»Schiller 40« in Wolfsburg und die Â»DStation« in Schöppenstedt. Am letzten Beispiel wird die Bedeutung von Coworking auf dem Land erklĂ€rt. Aber auch, dass der Mehrwert beim Coworking die Community ist, wie Arne Brökers von der Â»DStation« zitiert wird.

  2. Im zweiten Teil meiner Kolumne fĂŒr das Magazin Office Roxx habe ich ĂŒber die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Coworking-Szene in Deutschland geschrieben. Die stets erst gedruckt erscheinende Kolumne ist nun auch online gestellt. Zwar gab es GeschĂ€ftsaufgaben, aber auch viele NeugrĂŒndungen in den letzten zwölf Monaten. Ich habe also Hoffnungen, wie die Coworking Spaces durch die pandemische Krise gekommen sind, bin mir aber noch unsicher, wie es wirklich um die Coworking Spaces steht. Das werden wir aber bald sehen.

  3. In der vierten Folge des Podcasts Â»DigitaleProvinz Voices«, den ich neben meinen Kollegen Katja Diehl und Frederik Fischer das zweite Mal moderieren durfte, habe ich den Begriff Workation erklĂ€rt. Dabei handelt es sich um eines von insgesamt sieben GeschĂ€ftsmodellen, die in der Bertelsmann-Studie Â»Coworking im lĂ€ndlichen Raum« vorgestellt werden. Ich habe in den letzten Wochen eine stĂ€rkere Nachfrage nach diesem Konzept erfahren, weshalb ich mich dem Begriff einmal annehmen wollte und auch ein paar solcher Workation-Orte vorstelle.

  4. Die TV-Redakteurin Katty SaliĂ© hat einen Beitrag fĂŒr die ZDF-Sendung Â»aspekte« ĂŒber Coworking im lĂ€ndlichen Raum gedreht. DafĂŒr besuchte sie wirklich tolle Coworking-Standorte im lĂ€ndlichen Raum, wie den Coworking Space Â»Alter Heuboden« in Felde in Schleswig-Holstein oder den Â»Coworking Wittenberge« in Wittenberge in Brandenburg. FĂŒr den Beitrag wurde auch ein gerade in Schneverdingen stehender PopUp-Container der CoWorkLand eG besucht, mit dem die Genossenschaft (fĂŒr die ich arbeite) Coworking auf dem Land testet.

Zuerst erschienen in Â»Kremkaus Links«.

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