2020-12-07

Links vom 07.12.2020

  1. Das »Norddeutsche Zentrum für Nachhaltiges Bauen« (NZNB) ist ein Kompetenz- und Schulungszentrum in Verden an der Aller in Niedersachsen für alle Belange rund um das ökologische Bauen. Zum Aspekt der Nachhaltigkeit hat das NZNB nun ein Coworking Space konzipiert, das Mitte Dezember eröffnen wird. Es wird das Erste in der Stadt. »Unser Co-Working-Space ist ein nachhaltiger Arbeits- und Lernort, in dem Start-ups, Selbstständige, Kreative, Heimarbeiter und Wissenschaftler einen Arbeitsplatz finden«, wird das Unternehmen im Weser-Kurier zitiert. Das grüne Coworking Space wird neben einem Open Space auch Einzelräume für ganze Teams sowie fünf Meetingräume anbieten. Projektträger des NZNB ist das »Ökologische Zentrum Verden«, ein selbstverwalteter Verein aus verschiedenen Betrieben und Einrichtungen im ökologisch-sozialen Umfeld. Dieser erweitert sich nun um ein Coworking-Angebot, was neuen Akteuren rund um das Thema Nachhaltigkeit offen stehen wird. Ein tolles Konzept, um neue Impulse zu generieren.

  2. Auch in Sundern, einer Stadt mit rund 27.500 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen, beschäftigt sich die Wirtschaftsförderung mit dem Thema Coworking. Das Büro für Regional- und Standortentwicklung »region + projekt« und die CoWorkLand-Genossenschaft wurden beauftragt, eine Coworking-Bedarfsanalyse durchzuführen. Der erste Schritt ist eine Online-Umfrage, die bis zum 10. Januar läuft, berichtet die Westfalenpost. Die Befragung ist anonym und richtet sich sowohl an Arbeitnehmende, Studierende und Auszubildende, aber auch an Arbeitgeber:innen, Solo-Selbstständige, Freiberufler:innen und ehrenamtlich engagierte Menschen aus Sundern.

  3. Auf Gründerszene ist ein Porträt über Dominik Groenen, dem Gründer der »Orangery«, erschienen. Inzwischen betreibt sein Unternehmen drei Standorte in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Seit diesen Sommer gibt es, nach Hildesheim und Hameln, nämlich auch einen Standort in Stralsund. Im Interview berichtet Dominik, wie es zur Gründung kam und wie sich die »Orangery« in den letzten Jahren entwickelt hat. Auch das Geschäftsmodell des Unternehmens — eine Mischung aus Coworking, Gastronomie und Projektberatung — wird kurz vorgestellt. Inzwischen arbeiten fast 50 Menschen für die »Orangery«, die weiter auf Wachstum setzt. Bislang sei alles eigenfinanziert, erklärt Dominik, er ist aber mit Investor:innen und Förderbanken wegen einer Finanzierungsrunde in Gesprächen. Diese soll in den nächsten Wochen abgeschlossen sein. Damit soll das kommende Coliving-Projekt in Hildesheim umgesetzt werden, aber auch das Coworking-Angebot weiterwachsen. Es sollen neue Coworking Spaces entstehen, aber auch Dritte Orte, durch die eigene App, als flexible Arbeitsorte erschlossen werden.

Zuerst erschienen in »Kremkaus Links«.


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