2021-02-13

Links vom 13.02.2021

  1. Jugendliche aus Wennigsen in Niedersachsen, einem Ort rund 15 km südwestlich von Hannover gelegen, können das Jugendhaus ab sofort als Coworking Space nutzen, berichtet die Hannoversche Allgemeine. Das neue Angebot soll Schüler:innen Abwechslung im Lockdown-Alltag bieten und fokussiertes Homeschooling, nur eben nicht im eigenen Zuhause, ermöglichen. Diesmal hilft also kein Coworking Space selbst, wie zuletzt öfters geschehen, sondern das Prinzip Coworking wird auf einen existierenden Ort angewendet.

  2. Beim Thema Homeschooling könnten auch Kirchenräume helfen, findet der hessische Pfarrer Jörg Niesner. Wie die Webseite Evangelisch.de schreibt, verweist Niesner darauf, dass die Kirche seit Jahrhunderten auch ein außerschulischer Lernort war, der in der Corona-Pandemie gut für Unterricht oder auch zum mobilen Arbeiten genutzt werden könnte. Dass Kirchen ein ungenutztes Potential haben, mit Coworking neue Ansätze in der Gemeindearbeit, aber auch der Nutzung ihrer Räume, zu gehen, wird immer öfters gesehen.

  3. Was Coworking ist, welchen Mehrwert ein Coworking-Angebot auch im ländlichen Raum hat, vor allem in der Corona-Pandemie, zeigt die Fernsehsendung Brandenburg Aktuell in einem kurzen TV-Bericht über das »Coworking Oderbruch« in Letschin in Brandenburg. Torsten Kohn, Leiter des ostbrandenburgischen Coworking Spaces, berichtet von einer erhöhten Nachfrage seit dem ersten Lockdown im März 2020. Und trotzdem ist dieses ländliche Coworking-Angebot, das für viele ein benötigter Ersatz zum Homeoffice ist, nur durch die Förderung der regionalen Wirtschaftsförderung möglich. Rechnen tut es sich (noch) nicht.

Zuerst erschienen in »Kremkaus Links«.


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