2021-02-20

Links vom 20.02.2021

  1. In Herrnhut in Sachsen, zwischen Löbau und Zittau gelegen, hat der Architekt David Haupt in einem ehemaligen Spritzenhaus der Feuerwehr ein Coworking Space eröffnet. Zwar gibt es bereits eine große sächsische Coworking-Szene, aber doch erst wenige Orte im ländlichen Raum. Kontakt bekommt man über die Webseite von David Haupt.

    Neben drei Einzelbüros gibt es auch ein Großraumbüro und einen Besprechungsraum. Erste Mitglieder gibt es auch bereits. Die meisten nutzen das neue Coworking-Angebot als Alternative zum Homeoffice. Die eigentliche Nachfrage erwartet Haupt nach der Pandemie und hat wohl auch Flächen, sich zu erweitern, wie das Portal Sächsische.de schreibt.

  2. Wie lange der aktuelle Lockdown noch gehen wird und ob es der letzte in diesem Jahr bleibt, lässt sich nicht sagen. Die »Wohnzimmer Bar« in Traunstein in Bayern hat sich deshalb entschieden, mit Hilfe des Startups »Twostay«, ein Coworking Space zu werden, berichtet die Bayernwelle. Und das auch nach dem Lockdown zu bleiben.

    Damit es aber losgehen kann, braucht es noch ›Space-Captains‹. Dies sind den Coworking Space kostenlos nutzende Mitglieder, die an einem Tag der Woche für andere Gäste als Ansprechpartner:innen zur Verfügung stehen. Dadurch sparen sich »Twostay« und auch die Coworking anbietende Gastronomie zusätzliche Personalkosten.

    P.S. Sollte es nicht dazu kommen, gibt es ja immer noch das Traunsteiner Coworking Space »B1 connect«. Und die Stadt fördert seit Oktober letzten Jahres auch die Mitgliedschaft. Für ein halbes Jahr werden 50 Prozent der Mitgliedschaftsgebühr bzw. höchstens 125 Euro netto im Monat übernommen, wie ich hier bereits berichtete.

  3. Den selben Entschluss hat der Gastronom des »L Toro« in Cappel auf der Hohenloher Ebene in Baden-Württemberg getroffen. Peter Lohnert glaubt, dass die Gastronomie nicht mehr zurückkommt, wie sie war und hat sein Eventlokal in den Coworking Space »Kreislaufwirtschaft Nr. 1« umgewandelt, berichtet die Heilbronner Stimme.

    Dass dies keine unternehmerische Kurzschlussentscheidung ist, beweist Peter Lohnerts Motivation für das Projekt. Er möchte einen nachhaltigen Ort für ›eine regionale Vernetzung von kleineren Unternehmen‹ schaffen. Dabei prägt ihn vor allem die Philosophie des Kreislaufwirtschaftdenkens, dem Cradle-to-Cradle-Prinzip [Quelle: Heilbronner Stimme vom 20.02.2021, S. 31, aufgerufen via VÖBB].

Zuerst erschienen in »Kremkaus Links«.


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