2021-03-29

Links vom 29.03.2021

  1. Am Donnertag fand die Online-Konferenz »Brandenburg Remote« statt, organisiert von »Neuland 21«, an der neben vielen anderen Gästen auch ich als Redner in einem digitalen Kamingespräch mit »Dearwork«-Gründerin Anna Volquardsen teilnahm. Unter den Gästen war auch die Journalistin Annette Kögel, die für den Berliner Tagesspiegel über die Veranstaltung berichtete und die wirklich phantastische Konferenz gut zusammenfasste. Neben Coworking Spaces im ländlichen Raum, ging es auch um das Homeoffice im Berliner Umland, den Stand der Digitalisierung in Brandenburg, das Ehrenamt auf dem Land, Fördermaßnahmen, Zukunftsorte, Zuzug und überhaupt die Zukunftsfähigkeit von ländlichen Kommunen [Quelle: Der Tagesspiegel vom 29.03.2021, S. 10, aufgerufen via VÖBB].

  2. Im Luxemburger Tagblatt berichtet Simone Mathias über das im August 2019 eröffnete Coworking Space »Am Gronn« in Luxemburg. Ein vollkommen normaler Coworking Space, mit einem vielleicht vergleichsweise stärkeren Fokus auf Kunst, es gibt regelmäßig 14-tägige Ausstellungen. Was mir aber an dem Artikel gefallen hat, war ein Zitat von einer der beiden Gründerinnen, Irina Moons, wieso sie gegründet hat: ›Ich hatte keine Lust mehr, allein zu Hause zu sitzen, und so lud ich anfänglich Leute ein, bei mir in meiner WG zu arbeiten. (…) Daraus entstand die Idee, einen größeren Raum zu mieten und eine Plattform für Kreative zu bieten, wo sie sich u.a. austauschen können, da Nähe zu anderen inspirieren kann und daraus Ideen, z.B. für gemeinsame Projekte, entstehen können.‹ [Quelle: Luxemburger Tageblatt vom 29.03.2021, aufgerufen via VÖBB].

  3. Mitte Februar berichtete ich bereits hier im Blog über den in Wipperfürth in Nordrhein-Westfalen geplanten Workation-Retreat auf dem Gut Kremershof im Ortsteil Heid berichtet. Mona Beckmanns und Lucas Danisch wollen dort ein »Hofworking«-Konzept aufbauen, in dem ein Coworking Space, ein Veranstaltungsort und ein Parkplatz für Campingfahrzeuge geplant sind. Die Umsetzung hängt von der Finanzierung ab, hieß es, weshalb man sich für eine Förderung durch »LEADER Bergisches Wasserland« beworben hatte. Mit Erfolg, wie die Kölnische Rundschau berichtet. Mit rund 48.000 Euro wird das Projekt zu 65 Prozent gefördert.

  4. Prof. Dr. Nico Clever, Wirtschaftsinformatiker an der FH Münster für Digitales Immobilien- und Facility Management, hat zusammen mit Simon Röckinghausen, Betreiber des Coworking Space »flamschenzwei coworking« in Coesfeld in Nordrhein-Westfalen, und Dr. Sebastian Köffer vom »Digital Hub münsterLAND« eine Studie veröffentlicht, in der die Autoren 65 Orte im Münsterland anhand relevanter Kriterien danach bewertet haben, ob sie sich als Standorte für Coworking Spaces eignen. Die Studie möchte Betreiber:innen, zukünftigen Betreiber:innen und politischen Entscheidungsträger:innen helfen, Potenziale an den verschiedenen Orten zu erkennen, und aufzeigen, welche Schritte notwendig sind, um gute Voraussetzungen zu schaffen.

Zuerst erschienen in »Kremkaus Links«.


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