2021-04-28

Links vom 28.04.2021

  1. Die Fakultät Bauen und Erhalten der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) ruft mit dem Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK) vom 5. bis 12. September 2021 einen interdisziplinären Studierendenworkshop in Oberschwaben aus, für den man sich bis zum 31.05.2021 bewerben kann. Es geht darum, dass Potential ländlicher Dorfgasthöfe als Coworking Spaces auf dem Lande zu ermitteln. Der Workshop richtet sich an Studierende mit Interesse an Fragen der Denkmalpflege, dem neuen Leben auf dem Land und der Idee der erweiterten Coworking Spaces.

  2. Mitte Februar berichtete ich das erste Mal hier im Blog über die Umnutzung des Jugendhauses in Wennigsen in Niedersachsen als Coworking Space für Homeschooling-müde Jugendliche. Die Hannoversche Allgemeine berichtet wieder über das Projekt und stellt fest: ein ›Coworking Space bietet die Chance, Homeschooling aus dem Jugendhaus zu machen — wenn zu Hause dafür nicht die nötige Ruhe herrscht‹. Ob das Angebot auch angenommen wird, steht leider nicht im Artikel. Es ist aber eine Online-Müdigkeit bei Jugendlichen zu erkennen, weshalb Angebote mit physischer Präsenz nachgefragt werden.

  3. Wissenschaftler:innen der TU Darmstadt haben seit Beginn der Pandemie etwa 1000 Beschäftigte nach ihren Erfahrungen im Homeoffice befragt. Viele sind unzufrieden mit ihrer Arbeitssituation, berichtet Deutschlandfunk Kultur. Dies trifft vor allem auf jüngere Angestellte zu, die oftmals in einer beengten Wohnsituation leben und denen auch der Austausch mit erfahrenen Kolleg:innen fehlt, den sie für ihre eigene Entwicklung brauchen. Die Hans-Böckler-Stiftung hat in einer eigenen Befragung von Arbeitnehmer:innen nach ihren Erfahrungen mit dem Homeoffice festgestellt, dass dort, wo es klare Regeln gibt, die zum Beispiel in einer Betriebsvereinbarung fixiert sind, Arbeitnehmer:innen im Homeoffice am glücklichsten sind.

  4. In der Gemeinde Steinhöfel in Brandenburg, ungefähr auf halbem Weg zwischen Berlin und Frankfurt (Oder), gibt es nun auch ein kleines Coworking-Angebot. Die Märkische Oderzeitung stellt die Veränderungen im Dorf vor und berichtet dabei auch über den »Thierbachshof«, einen Dreiseitenhof, den Anne-Kathrin Kuhlemann und ihr Ehemann Markus Haastert vor drei Jahren gekauft haben. Beide versuchen sich hier in nachhaltiger Landwirtschaft, bieten aber zusätzlich auch zwei Gästezimmer und nun auch Coworking an [Quelle: Märkische Oderzeitung vom 28.04.2021, Seite 17, aufgerufen via VÖBB].

  5. Beim Thema Coworking in Herford, eine Mittelstadt in Nordrhein-Westfalen, dachte man bisher nur an das »Denkwerk Herford«. Nun gibt es aber mit dem »lui.house« einen zweiten Coworking Space im Ort, wie die Neue Westfälische berichtet. Die ersten der zehn Teamräume mit bis zu vier Arbeitsplätzen sind bereits vermietet. Das Angebot scheint auf eine Nachfrage getroffen zu sein. Zusätzlich gibt es einen Loungebereich und eine Gemeinschaftsküche, sowie ein Creativlab und einen Workshopraum [Quelle: Neue Westfälische - Herforder Kreiszeitung vom 28.04.2021, Seite 13, aufgerufen via VÖBB].

Zuerst erschienen in »Kremkaus Links«.


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