2021-05-01

Links vom 01.05.2021

  1. Bereits Anfang Dezember berichtete ich hier im Blog von den Plänen der Wirtschaftsförderung in Sundern in Nordrhein-Westfalen, die CoWorkLand eG zu beauftragen, eine Umfrage zur Ermittlung des Bedarfes für ein Coworking Space durchzuführen. Die Westfalenpost berichtet über die Ergebnisse und die sagen eindeutig aus, dass es einen Coworking Space im Ort geben sollte. Etwa 50 bis 60 Prozent der 245 Befragten können sich vorstellen, in einem Coworking Space zu arbeiten. Bei den Vorteilen eines Coworking Spaces wurden vor allem die Möglichkeiten zum sozialen und beruflichen Austausch genannt (70,4 Prozent), gefolgt von einer professionellen Arbeitsplatzstruktur (63,3 Prozent) und zeitlicher Flexibilität und Unabhängigkeit (56,1 Prozent) genannt. Jetzt muss in Sundern nur noch eine passende Immobilie für ein Coworking-Angebot gefunden werden.

  2. Im rbb-Inforadio erschien ein Hörbeitrag über das Coworking-Angebot von »Exordium«, einer Agentur für die B2B-Leadgenerierung in Berlin-Adlershof. Scheinbar bietet die Agentur auch Coworking an, um rund um das eigene Team ein inspirierendes Umfeld von anderen Kreativen zu haben. Katy Roggatz von Exodium berichtet, dass sie zwar während der Corona-Pandemie keine neuen Mitglieder gewinnen konnten, nach dem ersten Lockdown die meisten Mitglieder aber zurückkamen. Den monetären Verlust schätzt sie bei 25 Prozent, vermutet aber, dass das Coworking-Angebot zukünftig noch nachgefragter sein wird. Leider wird in dem Beitrag auch ein Vertreter des Fake-Verbandes »Bundesverband Coworking Spaces e. V.« (BVCS) befragt und die vom BVCS erfundene Zahl von 1.200 Coworking Spaces in Deutschland genannt. Korrekt ist, dass es etwas mehr als 700 Coworking Spaces sind, wie die CoworkingMap nachvollziehbar aufzeigte.

Zuerst erschienen in »Kremkaus Links«.


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