2021-05-28

Links vom 28.05.2021

  1. Das Handelsblatt schreibt über die Coworking-Pläne der Beratungsgesellschaft EY, die unter dem Namen »Landeplatz« bundesweit dezentrale Coworking-Lösungen für Unternehmen schaffen möchte. Die Berater:innen wittern das ganz große Geschäft, wie vorgerechnet wird. Wenn Unternehmen ihre Büroflächen um bis zu 30 Prozent reduzieren, sparen sie bis zu 1,8 Milliarden Euro. Mit bis zu 5.000 Coworking Spaces mit mindestens 35 Arbeitsplätzen, die um den Faktor 3 überbucht sein sollen, möchte EY an dieses Geld. EY selbst werde dabei nicht als Vermieter oder Betreiber auftreten, sondern »die Prozesse lediglich über die Plattform orchestrieren«.

  2. Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet über den Coworking Space »Tink Tank«, den das Mitglied der German Coworking Federation (GCF), Lone Aggersbjerg, im Februar 2020 in Heidelberg in Baden-Württemberg eröffnet hat. Doch obwohl damit die gesamte Betriebszeit innerhalb der Corona-Pandemie lag, hat es Lone geschafft, dass der rund 400 m² große Coworking Space nun zu 70 Prozent ausgelastet ist. Dies ist aufgrund der pandemischen Ausnahmesituation eine beachtliche Leistung. Auch vor dem Hintergrund, dass es in Heidelberg bereits bis zu 18 Coworking Spaces gibt, es also nicht gerade an einem Coworking-Angebot mangelt.

  3. Die Umbauarbeiten im Coworking Space »BLOK O« in Frankfurt (Oder) in Brandenburg sind beendet worden, berichtet die Märkische Oderzeitung. Die ursprünglich nie im Café vorgesehene SB-Zone der Sparda-Bank, die nach einem halben Jahr Betrieb nachträglich eingebaut wurde, ist damit nach zwei Jahren wieder aus dem Café verschwunden und befindet sich nun neben dem Café. Dadurch gibt es mehr flexible Coworking-Arbeitsplätze und abends Platz für Events mit bis zu 100 Menschen. Außerdem wurde ein Besprechungsraum für bis zu 18 Gäste geschaffen. [Quelle: Märkische Oderzeitung vom 28.05.2021, Seite 16, aufgerufen via VÖBB].

  4. Nächste Woche starten gleich zwei temporäre Coworking Spaces im Norden von Thüringen: zuerst in der ehemaligen Grundschule in Greußen und dann auch in einem PopUp-Container in Bad Tennstedt, wie die Thüringer Allgemeine berichtet. Beide Coworking Spaces, sowie ein später im Landkreis Nordhausen startender Coworking Space (ebenfalls in einem Container), sind vom gemeinsamen Regionalmanagement des Unstrut-Hainich-Kreis, des Kyffhäuserkreis und des Kreis Nordhausen beauftragt worden und werden von der CoWorkLand eG betreut [Quelle: Thüringer Allgemeinevvom 27.05.2021, Seite 13, aufgerufen via VÖBB].

  5. In Warendorf in Nordrhein-Westfalen hat nun der erste Coworking Space der Stadt eröffnet, wie die Westfälischen Nachrichten berichten. Die zugezogene Mediendesignerin hat mit ihrem »buero inaoakley« ein Coworking-Angebot geschaffen, das sich auch andere Selbstständige und Freelancer:innen aus der Region richtet, die sich vielleicht im Homeoffice isoliert fühlen bzw. dort keine optimalen Arbeitsbedingungen vorfinden.

Zuerst erschienen in »Kremkaus Links«.


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