2021-07-14

Links vom 14.07.2021

  1. Oha, wenn die Potsdamer Neueste Nachrichten ihren Artikel schon mit »Warten auf Sankt Oberholz« betitelt, scheint große Skepsis zu herrschen, ob der Coworking Space des St. Oberholz in Potsdam-Babelsberg in Brandenburg jemals richtig eröffnen wird. Die Anspielung auf Samuel Becketts absurdes Theaterstück »Warten auf Gordot«, der je bekanntlich niemals kam, ist wohl kein Zufall. Laut einer zitierten Mitarbeiterin des Unternehmens sind aber bereits die Hälfte der Teambüros vermietet. Nur der offene Arbeitsbereich und das Café in der ehemaligen Schalterhalle sind, zum Teil auch aufgrund des Lockdowns, weiterhin geschlossen. Ich freue mich schon sehr auf diesen Standort, der mir persönlich auch immer noch sehr am Herzen liegt, wie ich im letzten Jahr in einem Interview für das Magazin »altstadtlust« erklärte [Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten vom 14.07.2021, Seite 8, aufgerufen via VÖBB].

  2. In Dülken, einem Stadtteil von Viersen in Nordrhein-Westfalen, hat vor wenigen Wochen der Coworking Space »Coffice« eröffnet, schreibt die Westdeutsche Zeitung. Nicole und Mark Kitschen gründeten den Coworking Space, nachdem sie keinen in ihrer Nähe gefunden hatten und Nicole nicht mehr nach Köln pendeln wollte. Die Stadt Viersen unterstütze sie mit Hilfe des Sofortprogramms des Landes zur Stärkung der Innenstädte. Die Gewerbefläche ist von der Stadt angemietet und zwei Jahre lang für nur 20 Prozent der Grundmiete plus Nebenkosten an die Coworking-Betreiber:innen untervermietet. Es gibt insgesamt vier Arbeitsplätze und eine Küche mit Terrasse. Die ersten Nutzer:innen gibt es schon, unter anderem Handwerker und ein aus dem Homeoffice geflüchteter Angestellter, der remote für ein Unternehmen in Berlin arbeitet [Quelle: Westdeutsche Zeitung vom 14.07.2021, S. 25, aufgerufen via VÖBB].

  3. Bereits zum fünften Mal testet der Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein, diesmal in Niendorf, Coworking mit den PopUp-Containern der CoWorkLand eG. Ein Grund dafür sind die positiven Erfahrungen in den bisherigen Test-Standorten, schreibt das Hamburger Abendblatt. In Nienburg wird das Projekt von Sandra Schink unterstützt. Sie hat dafür ein den Coworking-Container begleitendes Programm entwickelt. Gerne möchte sie nach dem temporären Coworking-Projekt das Thema dauerhaft im Ort verankern. Dafür sucht sie momentan ein passendes Gebäude. Was die Digitalisierung angeht, bietet Niendorf beste Voraussetzungen, sagt Sandra Schink im Artikel: ›Wir haben hier einen Breitband-Internetzugang, der besser ist als vielerorts in Hamburg.‹ Ich drücke ihr die Daumen [Quelle: Hamburger Abendblatt - Kreis Stormarn vom 14.07.2021, Seite 18, aufgerufen via VÖBB].

Zuerst erschienen in »Kremkaus Links«.


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