2022-01-07

Links vom 07.01.2022

  1. In Eilenburg in Sachsen, rund 20 Kilometer nordöstlich von Leipzig gelegen, gibt es eine neue Entwicklung beim kommunalen Coworking-Pilotprojekt. Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, ist eine Bedarfsanalyse auf keinerlei Resonanz bei den rund 16.000 Menschen vor Ort gestoßen, aber die Leipziger Universität hat Interesse an einem Coworking Space im Umland signalisiert. Der Grund sind die sich aus der Universität heraus gründenden Startups, die in Leipzig kaum noch bezahlbare Fläche finden. Sie könnten in Eilenburg, das nur 18 bis 26 Bahnminuten vom Leipziger Hauptbahnhof entfernt ist, genügend Platz für die Entwicklung ihrer Unternehmensideen finden [Quelle: Leipziger Volkszeitung (Delitzsch-Eilenburg) vom 07.01.2022, Seite 2, aufgerufen via VÖBB].

  2. In Rietschen, einer Gemeinde mit rund 2.500 Menschen im Osten von Sachsen, könnte Ende des Jahres ein kommunaler Coworking Space im zukünftigen Gemeindeamt entstehen. Wie die Lausitzer Rundschau schreibt, fordert der Landkreis Görlitz und die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung von der Gemeinde, auch Coworking-Arbeitsplätze in einem zukünftigen Gemeideamt zu schaffen. Dies soll nach Plänen des Bürgermeisters in das ehemalige Mallmann-Center ziehen. Im Sommer wird über die Verteilung der Strukturmittel neu entschieden. [Quelle: Lausitzer Rundschau (Hoyerswerda) vom 07.01.2022, Seite 15, aufgerufen via VÖBB].

  3. In Arnsberg in Nordrhein-Westfalen hat der Arnsberger Arbeitskreis Digitalisierung, der von der Arnsberger CDU-Ratsfraktion initiiert wurde, aber nicht parteigebunden arbeitet, ein Konzept für mobiles Arbeiten entwickelt, das sich Near-Office nennt. Wie die Westfalenpost schreibt, handelt es sich dabei nicht um Coworking, sondern dem flexiblen und mobilen Arbeiten in per App buchbaren Einzelbüros. Die Gründe dafür sind die selben wie für mehr Coworking Spaces im ländlichen Raum und in Kleinstädten, aber mit einem stärkeren Fokus auf Datenschutz und Menschen, die keinerlei soziale Kontakte wünschen — kann man verstehen, Menschen sind Tiere und Tiere sind Freaks. Der Rat der Stadt Arnsberg untersützt das Projekt in den nächsten beiden Jahren mit jährlichen 25.000 Euro [Quelle: Westfalenpost (Arnsberg) vom 07.01.2022 Seite 11, aufgerufen via VÖBB].


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