2021-03-24

NÖAAB plant Dorf-Offices

Ende vergangenen Jahres teilte ich in meinem Telegram-Kanal ein Interview mit der österreichischen Politikerin Christiane Teschl-Hofmeister, Landesrätin in der Niederösterreichischen Landesregierung und Obfrau des Niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer-Bundes (NÖAAB), über das Modellvorhaben, in zehn niederösterreichischen Gemeinden sogenannte »Dorf-Offices« einzurichten. Das Vorhaben nimmt Gestalt an, bereits 60 Gemeinden haben Interesse bekundet, schreiben die Niederösterreichischen Nachrichten.

Einige Gemeinden haben sich auch schon selber auf den Weg gemacht. Im Artikel wird ein Besuch eines »Dorf-Office« in Muggendorf erwähnt. Dort hat sie Gemeinde einen Sitzungssaal des Amtsgebäudes bereits zu Beginn der Corona-Pandemie in einen Coworking Space umgewandelt. Das Foto im Artikel verrät zwar, dass zumindest die Stühle nicht optimal sind, um da acht Stunden am Tag zu arbeiten, aber immerhin ist das kommunale Angebot für Arbeitnehmer:innen umsonst und für ein paar Stunden am Tag ist das für viele kein Problem.

Auch in Kaltenleutgeben hat man schon angefangen, dort fehlt wohl nur noch die Büroausstattung. In Haag, Karlstetten und Groß-Siegharts laufen die Planung bereits für eigene Coworking Spaces. In Waidhofen (Ybbs) gibt es seit November 2018 mit dem »Betacampus« einen Coworking Space, den auch Arbeitnehmer:innen nutzen können. Fehlen also nur noch fünf Gemeinden für das erklärte Ziel der Landrätin von zehn Gemeinden. Der NÖAAB plant laut den NÖN zudem eine Buchungsplattform für alle Coworking-Standorte im Land.

Zuerst erschienen in »Kremkaus Links«.


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